Thalheim, Traudel: 421 Schritte von mir zu dir

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Verkaufspreis16,00 €

BESCHREIBUNG

Traudel Thalheim
421 Schritte von mir zu dir
Erinnerungen an Werner Heiduczek

120 S., Br., 135 × 210 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-96311-676-6

Erschienen: März 2022


Werner Heiduczek (1926–2019) gehörte zu den bekanntesten Schriftstellern in der DDR, eckte dabei durchaus an, sein Roman »Tod am Meer« war jahrelang verboten. Nach der Wiedervereinigung blieb er schriftstellerisch tätig, erreichte nun auch sein westdeutsches Publikum mit Lesungen persönlich.
Nach dem Tod seiner Ehefrau lernte Heiduczek 2001 die Journalistin Traudel Thalheim kennen, mit der er bis zu seinem Tod in Leipzig zusammenlebte. Thalheims Erinnerungen an »ihren Poeten« schildern diese erfüllte Zeit im Alter in warmherzigen Worten und unterhaltsamen Geschichten. Ihr gelingt damit ein erfrischendes Porträt des umtriebigen Literaten wie auch der ostdeutschen Kulturszene bis in die jüngste Gegenwart.

AUTORIN

Traudel Thalheim, geb. 1930, studierte Journalistik in Leipzig. Sie begann ihre berufliche Tätigkeit bei der »Leipziger Volkszeitung«, wechselte in die Wirtschaft, arbeitete als Pressereferentin und verantwortliche Redakteurin. Später schrieb sie freiberuflich Beiträge und Reportagen für Tages- und Wochenzeitungen, und war als Reisejournalistin unterwegs. Zwei Jahrzehnte hatte sie eine wöchentliche Kolumne in der »Leipziger Rundschau« und ist noch bis heute journalistisch tätig. Daneben veröffentlichte auch Bücher, etwa ihre Reiseerzählung »Zulus, Napoleon und Reise zum Mond« (2014).

PRESSESTIMMEN

»Man erfährt vom Hadern und Zweifeln des Mannes, der ja selbst mit Verlusten in seinem Leben zu kämpfen hatte. Wahrscheinlich war er zutiefst glücklich, mit Traudl Thalheim eine Partnerin gefunden zu haben, die ganz wie er nach dem Motto lebte: Nicht unterkriegen lassen.«
Ralf Julke, Leipziger Zeitung, 5. April 2022

»Auf 120 Seiten plaudert sie über die gemeinsame 124-tägige Kreuzfahrt, Abenteuer, Weihnachten, das Schreiben, den Abschied.«
Leipziger Volkszeitung, 28. März 2022

»Das Buch ist echt stark!«
Jens Wagner, Sachsen-Sonntag Leipzig, 26. März 2022