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Dietmar Gottschall

Deutsche Bilder

Fotografien 1965–1980

 

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160 S., geb., s/w-Abb.
ISBN 978-3-89812-640-3


Der Journalist und Fotograf Dietmar Gottschall (1938–1997) hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk: Im Laufe seines Lebens entstanden in jahrelanger Arbeit Zehntausende Fotografien. Einige davon waren Auftragsarbeiten zur Illustration seiner eigenen Artikel, der Großteil aber entstand aus Leidenschaft für das Medium Fotografie. Diese einmaligen Zeitdokumente, die die unterschiedlichsten Lebensbereiche der 60er bis 80er Jahre widerspiegeln – Straßenszenen, Portraits von prominenten Persönlichkeiten sowie unzählige Motive aus dem Alltagsleben –, bilden ein ungewöhnlich breites fotografisches Spektrum zwischen alltäglichen Begebenheiten auf den Straßen Deutschlands und der Welt des erfolgreichen Wirtschaftsjournalisten ab.
Gottschall verstand es auf unnachahmliche Weise, die Menschen von der Straße mit der gleichen Würde abzubilden wie Wirtschaftsbosse oder Prominente. Als ausgebildeter Psychologe erkannte er in den von ihm Portraitierten immer das Wesentliche, das sie einzigartig machte. Der Reiz seines fotografischen Werks liegt in der Vielfalt der Motive und dem besonderen Gespür Gottschalls für Augenblicke, in denen ganz charakteristisch die Lebenswelt der Bundesrepublik begriffen ist.
Gottschalls Sohn Juri (geb. 1979 in Hamburg) assistierte seinem Vater bereits als Kind in der Dunkelkammer im elterlichen Keller und hat die Fotografie früh zu seinem Beruf gemacht. Er arbeitete für Architekten und Filmemacher. als freier Fotograf und Journalist (u. a. Süddeutsche Zeitung) faszinieren ihn besonders die Menschen, ihre Umgebung und ihre Geschichten. Dass dabei die Grenze zwischen Kunst und Dokumentation sehr fließend ist, wurde ihm in den letzten Jahren gerade bei der Archivierungsarbeit der Fotos seines Vaters und der Motivauswahl für den Bildband  immer wieder bewusst.

Der Fotograf
Dietmar Gottschall (1938, Berlin–1997, Nienburg/Weser), Journalist und Fotograf. Ausbildung an der Hamburger Fachschule für Fotografie, danach Studium der Volkswirtschaft und Psychologie in Frankfurt am Main und Münster (Abschluss als Diplom-Psychologe), 1970 bis 1987 arbeitete er als Redakteur bei verschiedenen Wirtschaftsmagazinen (u. a. „Capital“ und „Manager Magazin“), seit 1987 als freier Journalist; Buchveröffentlichungen zum Thema Management.

 
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