Bauernfeind, Wolfgang: Jacob Böhme

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Verkaufspreis16,00 €

Beschreibung

Wolfgang Bauernfeind
Jacob Böhme
Auf der Suche nach seiner Weltformel
Roman

216 S., geb., 130 × 200 mm
ISBN 978-3-96311-114-3

Erschienen: Januar 2019


Mysterien, eine Weltformel und eine Prophezeiung

Es hat sich schnell herumgesprochen. Schriften des 1624 in Görlitz verstorbenen Mystikers und Philosophen Jacob Böhme sind aufgetaucht, von denen bisher niemand etwas wusste. Der Überraschungsfund wurde bei Restaurierungsarbeiten in einem alten Hallenhaus in Görlitz gemacht. Böhme-Gelehrte aus Bamberg, Amsterdam, Verona und Akron begeben sich in die sächsische Stadt, um die Bögen zu studieren. Und ein seltsamer Kauz taucht auf, der in Böhme einen Bruder im Geiste im Kampf gegen die Amtskirche sieht.
Der Ich-Erzähler in Bauernfeinds Roman erlebt, wie die internationale Gelehrtenschar dem Gerücht nachgeht, die »Weltformel« sei in den jetzt entdeckten Schriften verborgen. Görlitz wird so zum Schauplatz eines großen Welttheaters, in dem sich Philosophen, Naturwissenschaftler und Religionseiferer Anfang des 17. Jahrhunderts begegnen und wie Jacob Böhme selbst auch ungewollt Zeitzeugen des Dreißigjährigen Krieges in der Lausitz und in Schlesien werden.

Autor

Wolfgang Bauernfeind, geb. 1944, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Ab 1970 freie Mitarbeit bei Fernsehen und Hörfunk, ab 1978 Redakteur, Regisseur und Autor im Hörfunk-Feature des SFB, ab 1994 dort bzw. im rbb Abteilungsleiter. Zahlreiche internationale und nationale Radiopreise. Im Mitteldeutschen Verlag erschien 2016 »Menschenraub im Kalten Krieg. Täter, Opfer, Hintergründe«.

Pressestimmen

»Ein spannendes Sachbuch mit Ich-Erzählung des Autors, der Sie in die Zeit dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit entführt.«
Ingrid Kammerer, Abenteuer Philosophie, 3.2019

»Wolfgang Bauernfeind hat mit seinem leichthändig geschriebenen Roman einen erfrischend unkonventionellen – man möchte fast sagen ›unterhaltsamen‹ – Zugang zum Philosophus Teutonicus, seinem Werk und seiner Zeit eröffnet.«
Internationale Jacob Böhme Gesellschaft, Februar 2019