Beckus, P./Grunewald, T./Rocher, M. (Hg.): Niederadel im mitteldeutschen Raum (um 1700–1806)

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Verkaufspreis40,00 €

Beschreibung

Paul Beckus/Thomas Grunewald/Michael Rocher (Hg.)
Niederadel im mitteldeutschen Raum (um 1700–1806)
Quellen und Forschungen zur Geschichte Sachsen-Anhalts, Bd. 17
Fachbuch

geb., 155 × 230 mm, 236 S., s/w-Abb.
ISBN 978-3-96311-152-5

ET: Oktober 2019


Die Erforschung des Adels im mMitteldeutschen Raum hat in den letzten Jahren wichtige neue Impulse gewonnen. Im Mittelpunkt standen dabei allerdings die kleinen Reichsfürsten und Reichsgrafen. Für die nicht mit Sitz und Stimme im Reichstag ausgestatteten adligen Personengruppen fehlt es jedoch bisher an übergreifenden Untersuchungen, sowohl was deren Handlungsoptionen als auch ihre Tätigkeitsfelder und Netzwerke anbetrifft. Gerade der niedere Adel ist vom Umbruch des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des Alten Reiches in der Geschichtsforschung nach wie vor ein recht unbeschriebenes Blatt.
Der vorliegende Band präsentiert die Ergebnisse eines Workshops, der sich im Frühjahr 2018 explizit diesem Themenfeld widmete. Die vielfältig miteinander verbundenen Einzelbeiträge beschäftigen sich mit dem niederen Adel aus bildungs- und universitätsgeschichtlicher, militärhistorischer, hof- und stiftsgeschichtlicher Perspektive. Dabei bemüht sich der Band um territorialübergreifende und vergleichende Perspektiven, wobei Netzwerk- und Patronagesysteme besondere Berücksichtigung finden.
Der Untersuchungsraum wird als relativ offen verstanden, um den tatsächlichen engen Vernetzungen und Austauschbeziehungen zwischen den verschiedenen Adligen in den aneinandergrenzenden Territorien Brandenburgs und Kursachsens sowie den thüringischen und anhaltinischen Fürstentümern im Untersuchungsgebiet Rechnung zu tragen.

Herausgeber

Dr. Paul Beckus, seit 2014 wiss. Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Thomas Grunewald M. A., Doktorand, wiss. Hilfskraft bei der Stabsstelle Forschung der Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Michael Rocher M. A., Doktorand am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.