Schadeberg, Jürgen: Great Britain 1964-1984

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Verkaufspreis24,95 €

BESCHREIBUNG

Jürgen Schadeberg
Great Britain 1964-1984
Fotografien - Photographs
Deutsch/englisch

200 S., geb., 27 x 27 cm, s/w-Fotografie
ISBN 978-3-89812-853-7

 

Schwarzweißfotografien vom Alltag im Großbritannien - im Fokus mal einfache Leute, mal Prominente wie Mick Jagger oder John Lennon

In seinen Schwarz-Weiß-Fotografien fängt Jürgen Schadeberg den Alltag im Großbritannien der sechziger, siebziger und frühen achtziger Jahre ein. Dabei sind die Protagonisten seiner Bilder zumeist die einfachen Leute – Gelegenheitsarbeiter, Kneipengänger, Reinemachefrauen  –, aber auch die Bessergestellten sowie Berühmtheiten wie Mick Jagger, John Lennon oder Harold Pinter. Schadeberg gelingt ein steter gesellschaftlicher und kultureller Grenzwechsel, von einem sozialen Extrem ins andere – und eine Bilderchronik des Wandels der britischen Gesellschaft im vergangenen Jahrhundert.

In his black-and-white photographs Jürgen Schadeberg captures everyday life in Great Britain during the sixties, seventies and early eighties. Mostly the central characters of his pictures are ordinary people—casual labourers, pub-goers, charwomen—but also the nobs as well as luminaries like Mick Jagger, John Lennon, or Harold Pinter. Schadeberg manages to constantly cross societal and cultural divides, from one social extreme to another—and puts across a picture chronicle of the change in British society during the last century.

fotograf

Jürgen Schadeberg, geb. 1931 in Berlin, lebte von 1950 bis 1964 und wieder ab 1985 als Fotojournalist und Filmemacher in Johannesburg in Südafrika. Seine Fotografien, die das Leben der südafrikanischen Schwarzen im Johannesburg der 1950er Jahre zeigen und seine Porträtaufnahmen machten ihn bekannt. Schadeberg verließ Südafrika 1964 und ging nach London, wo er bis in die siebziger Jahre als freischaffender Fotojournalist für verschiedene namhafte Zeitschriften tätig war. Zusammen mit seiner Frau und Mangaerin Claudia lebt Jürgen Schadeberg heute in Berlin.  Weitere Informationen: www.jurgenschadeberg.com.

Jürgen Schadeberg was born in Berlin, Germany, in 1931. From 1950 to 1964 and again since 1985 he lived in South Africa. There, he became chief photographer, picture editor and art director for “Drum” in Johannesburg. In 1964, he left South Africa and moved to London where he served as a freelance photographer for “The Sunday Times”, “Weekend Telegraph”, “The Observer” and “New Society” until the seventies. He now lives in Berlin together with his wife and manager Claudia. Further information: www.jurgenschadeberg.com.

Pressestimmen

»Schadebergs Zeit in England, während der er Times und Observer mit Fotos belieferte, spiegelt der Fotoband Great Britain 1964–1984 mit Arbeiten von hohem sozialdokumentarischen Wert und mit eigenwilligem Blick auf den ›British Way of Life‹.«
Wilfried Weinke, Exilforschung – Ein internationales Jahrbuch, 32/2014

»Ehrliche Fotos, die uns die Briten facettenreich und in grandiosen Momentaufnahmen nahe bringen. Ein wunderbarer Bildband des großen deutschen Fotografen.«
fotoMAGAZIN, Januar 2012

»Einen Teil seines Fotoschatzes hat Schadeberg nun erstmals veröffentlicht. Die in Great Britain 1964-1984 versammelten Aufnahmen überraschen - weil sie eine ganz andere, nahezu unbekannte Seite des Fotografen dokumentieren. In dem Fotoband entpuppt Schadeberg sich als feinfühliger Beobachter der britischen Gesellschaft zwischen den wilden Sechzigern und prüden Achtzigern, zwischen Trostlosigkeit und Glamour, Alltag und Nachtleben.«
Spiegel Online (einestages), 6. Dezember 2011

»Jürgen Schadeberg, einer der großen Fotojournalisten, zeigt in diesem Band ein Panorama der britischen Gesellschaft in den 1960er, 70er und frühen 80er Jahren.«
Buch des Monats, PROFIFOTO, Dezember 2011

»Das vorliegende Buch zeigt grandioses Material aus Schadebergs Archiv, der kreuz und quer auf der Insel gereist ist, um minutiös die Eigenarten des Landes und seiner Bewohner festzuhalten. Als Betrachter ist man gefesselt von Schadebergs genauer Beobachtungsfähigkeit und Charakterisierung der einzelnen gesellschaftlichen Gruppen. Aber um wie viel stärker sind die hier präsentierten Bildfolgen, die kleine, zusammenhängende Geschichten erzählen: Wunderbar bizarr die Fotos einer Reportage über eine der ersten Gesundheitsfarmen in England. Absolut berührend die Serie über das Hensol Castle, ein Riesenheim für Menschen mit geistiger Behinderung. Schließlich sei die kleine Serie von Fotos aus einem schottischen Pub von 1968 erwähnt, die in ihrer Intensität in nichts der ›Cafe Lehmitz‹-Arbeit von Anders Petersen nachsteht. Was liefert uns Schadeberg für eine einzigartige, sensationelle Fundgrube in Bezug auf privates und gesellschaftliches Leben der Briten Mitte des 20. Jahrhunderts!«
photonews-blogbuch.de, 25. November 2011

»Schadeberg macht schöne Fotos, ohne zu beschönigen. Überall steckt Komposition, selbst wenn die einfache Behausung eines armen Arbeiters abgebildet ist. Die Art, wie er seine Bilder aufbaut, die gestaffelten Figurengruppen, auf die ein schräges Sonnenlicht fällt, sein ruhiger, zutiefst menschenliebender Blick haben beinah etwas Religiöses.«
Der Tagesspiegel, 8. November 2011

»Satirisch überspitzt muten viele Aufnahmen an, die der Fotograf Jürgen Schadeberg in einem faszinierenden Bildband versammelt hat. Voyeuristisch kommen dem Betrachter manche Fotos vor, offenbaren sie doch mehr von Menschen, als diese womöglich von sich preisgeben wollten. Ob mit den Beatles oder Mick Jagger im TV-Studio, im Gefängnis ihrer Majestät oder im Playboy Club, die ungewöhnlichen Orte, Szenen und Gesichter der Abgelichteten machen den Reiz dieses Buches aus.«
Neue Westfälische 12./13. November 2011

»1964 kam Jürgen Schadeberg nach London und wollte dort ›das ewige Einerlei des Alltags im Gegensatz zu Glanz und Glamour‹ festhalten. Es ist ihm gelungen.«
ZEIT Online, 20. März 2012